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URBAN – Verbesserung der sozialen Akzeptanz durch urbanes Gärtnern

Das Potenzial des urbanen Gärtnerns reicht von der Stärkung der lokalen Wirtschaft und der Verbesserung der Umweltqualität in der Stadt bis hin zur Förderung der Sozialisierung und Stärkung der schwächsten Bevölkerungsgruppen. KMOP – Social Action and Innovation Center hat die Vorteile erkannt, die die Anlage und Pflege von städtischen Gärten für die Gesellschaft als Ganzes haben kann und führt in Zusammenarbeit mit fünf europäischen Organisationen der Zivilgesellschaft (Portugal, Deutschland, Island, Litauen, Nordmazedonien) das europäische Erasmus+ Programm URBAN – Engaging Youth with Urban Gardening Activities durch.

Ziel des URBAN-Projekts ist es, jungen Menschen, die sozial schwachen Gruppen angehören oder von sozialer Ausgrenzung bedroht sind, die Möglichkeit zu geben, sich aktiv einzubringen, Kontakte zu knüpfen und ihre Fähigkeiten zu stärken. In diesem Zusammenhang wurde eine innovative Bildungsmethode entwickelt, um persönliche, soziale und digitale Kompetenzen zu verbessern. Das Mittel zur Erreichung dieses Ziels ist die Gartenarbeit und die Zusammenarbeit junger Menschen, die sich entweder in denselben lokalen Gemeinschaften oder in verschiedenen Ländern befinden und aus der Ferne durch technologische Lösungen zusammenarbeiten.

In der gegenwärtigen Phase des Projekts wurde die Erstellung eines Trainings für die Durchführung von Fachschulungen im Bereich des urbanen Gärtnerns abgeschlossen. Das Training enthält auch ein Trainerhandbuch, das den Jugendtrainer*innen als Anleitung dienen soll, wie sie junge Teilnehmer*innen, die im Bereich des städtischen Gärtnerns geschult werden möchten, ansprechen und unterstützen können. Dieses Handbuch wurde unter Verwendung von Daten aus der Recherche des bereits verfügbaren Materials für Urban Gardening sowie aus der Datenanalyse für die Entwicklung des „ECO-URBAN Gardening“-Handbuchs zusammengestellt und ist ein einfach zu handhabender Leitfaden für das Anlegen von städtischen Gärten, der sowohl technische Fragen als auch Ansätze für Methoden des urbanen Gärtnerns abdeckt.

Neben dem Training für Fachkräfte in der Jugendarbeit wurde in dieser Phase auch die Entwicklung von Lern- und Lehrmaterialien zum Thema Urban Gardening für junge Menschen abgeschlossen.

Das Angebot „Urban Gardening for Youth“ richtet sich an junge Menschen, die mehr lernen, sich weiterbilden, vernetzen und an Aktivitäten im Bereich der städtischen Gärtnerns teilnehmen möchten.

Alle Materialien sind auf der URBAN E-Learning-Plattform verfügbar, die für die Zwecke des Projekts eingerichtet wurde. Eine besondere Innovation von URBAN ist die Bereitstellung von Interaktionsmöglichkeiten über die E-Learning-Plattform sowie die Entwicklung einer mobilen Anwendung (URBAN-App) – verfügbar für iOS und Android –  die in der nächsten Projektphase fertiggestellt wird und unter anderem Folgendes enthalten wird: i) eine Liste von Veranstaltungen zum Thema urbanes Gärtnern in jedem Partnerland, ii) eine einfache Möglichkeit, mit anderen urbanen Gärtnern in Kontakt zu treten, Tipps und Tricks auszutauschen und iii) lokale Initiativen, bei denen man sich treffen kann.

 Über das Projekt

Urbanes Gärtnern ist ein Weg, um eine positive lokale Dynamik zu erzeugen und ein Gemeinschaftsgefühl unter Menschen zu schaffen, die glauben, dass die Umwelt eine grundlegende Rolle für unser Ökosystem spielt. Das Hauptziel des Projekts URBAN besteht darin, die aktive Beteiligung und Bildung der Mitglieder der lokalen Gemeinschaft – einschließlich benachteiligter und von Ausgrenzung bedrohter Jugendlicher durch die Anlage und Pflege der städtischen Gärten zu fördern. Darüber hinaus wird im Rahmen des Projekts eine innovative pädagogische Methode entwickelt, um künftigen jugendlichen Gärtnern durch die Gartenarbeit soziale Kompetenzen zu vermitteln, z. B. interpersonelle Kommunikation, Teamarbeit, Management und Planung.

Für weitere Informationen:
Projektwebseite: www.urbangardeningproject.eu/
Facebook-Seite https://www.facebook.com/urbangardeningproject/
Kontakt: BUPNET, Göttingen, Sabine Wiemann: swiemann@bupnet.de

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